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Veranstaltungsart: Radio/Fernsehsendung

Eventeintrag OK So. 17. Feb. 2019, 18:00 | Radio/Fernsehsendung

Titel: Radioaufzeichnung WDR3
Veranstalter: Kulturamt Paderborn [Christoph Gockel-Böhner]
Sendetermin auf WDR3 wird später veröffentlicht
Programm: Meïkhâneh (Frankreich)
  
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Radioaufzeichnung WDR3

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Meïkhâneh (Frankreich)


Meïkhâneh‘s Stücke werden von Phantasie, Improvisation und traditionellen Musiken aus Europa, der Mongolei und dem Iran gespeist. Fesselnde Stimmen tragen die Kraft europäischer Gesangstraditionen, luftige Melodien fliegen mit Leichtigkeit über weites Land und der mongolische Obertongesang verleiht eine spirituelle Tiefe. Man hört Klänge, die an die Steppen in Asien und Andalusien erinnern. Treibende Rhythmen der Perkussion atmen uralte persische Traditionen. Meikhâneh führen all diese Elemente zu einer Musik ohne Grenzen, zu einer Folklore Imaginaire zusammen, die die Seele streichelt. Der Name Meikhâneh stammt aus der persischen Poesie und bedeutet 'Haus der Trunkenheit'. Lassen Sie sich berauschen von den Musikern und einem Land der Imagination!
Johanni Curtet ist gelernter Gitarrist, Oberton-Sänger und promovierter Ethno-Musikwissenschaftler. Seit 2004 erhielt er zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien, um in der Mongolei zu forschen. So arbeitete er auf Ersuchen der UNESCO an der Ausarbeitung der Bewerbung der Mongolischen Traditionellen Kunst des Khöömii für die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit mit. Aktuell ist er Lehrbeauftragter für mongolische Musik an der Universität Rennes und seit 2006 künstlerischer Leiter der Kulturorganisation Routes Nomades, mit denen er CDs, Konzerte und Tourneen mit zentralasiatischen Meistermusikern organisiert und produziert.
Maria Laurent ist die weibliche Stimme von Meikhâneh. Sie ist beeinflußt vom portugiesischen Fado, amerikanischen Folk und mongolischen Longsongs. Für ihren Gesang erfindet sie ihre eigene imaginäre Sprache, die sie besonders bei ihren Gesangsimprovisationen eindrucksvoll einsetzt.
Milad Pasta ist Perkussionist, der mit seinem brilliant-raffinierten Spiel die Begegnungsbereiche zwischen Sprache und Rhythmus und musikalischen Traditionen mit neuen Spieltechniken auslotet.

Maria Laurent – Gesang, Tobshur, Morin Khuur
Johanni Curtet – Gitarre, Dombra, Khöömi und Oberton Gesang
Milad Pasta – Tombak, Daf, Udu

    Exkurs Folklore Imaginaire
Ursprünglich wurde der Begriff der imaginären Folklore von Béla Bartók geprägt und dann in den 1960er Jahren zunächst von Jazz-Musikern in Lyon aufgegriffen. Sie setzten dieses Konzept zur Öffnung des europäischen Jazz ein, um neue Improvisationsmöglichkeiten über Strukturen und Harmonien zu erschließen, die dennoch vertraut klingen und entfernt an Volkslieder und alte Tänze erinnerten. Sie improvisierten über rhythmisch prägnante Muster oder über gesungene Melodiebögen, sodaß Musik ist trotz der Komplexität melodisch leicht eingängig und rhythmisch mitreißend und beschwingt klang. „Die Improvisation ist die Tradition einer spielerischen Organisation der Klänge, ein Instrument spielen; mit dem Instrument spielen; mit der Erinnerung an Klänge spielen, die im Augenblick zuvor produziert werden; mit anderen Musikern spielen; in einer komplexen Verbindung mit dem Hörer, dem Zuschauer; mit der Stimme und mit dem Instrument spielen; emotionale Zusammenhänge herstellen; eine neue Folklore schaffen.“ (ARFI - Association à la Recherche d’un Folklore Imaginaire). Ab den 1990er Jahre wurde das Konzept der Folklore Imaginaire dann von der neu entstandenen Weltmusik-Szene aufgegriffen. Impuls war einerseits die Wertschätzung und Bedeutung der in vielen traditionellen Musikkulturen existierenden Improvisationen und andererseits der Verlust der traditionellen Verortung von Klängen durch fortschreitende Globalisierung. Es entstand erfundene Quasi-Folklore aus einer Mischung von afrikanischen Einflüssen mit Folk-Elementen vom Balkan, aus der Bretagne, aus Süditalien, den Alpen, aus Ungarn oder Finnland. Die Protagonisten dieser Bewegung sind Gianluigi Trovesi, Battista Lena, Mauri Antero Numminen, Mihály Dresch oder Wolfgang Puschnig. Ausgangspunkt sind Stile und Klänge realer Regionen und solche, die nur in den Köpfen, in der Phantasie existieren - in einer imaginären Heimat. 


externe Webseite www.meikhaneh.com/en
externe Webseite www.facebook.com/meikhaneh




Aula des Gymnasiums Theodorianum
Aula des Gymnasiums Theodorianum
Anschrift:
D 33098 Paderborn
Kamp 4

Email info@theodorianum.de
Externe Webseite www.theodorianum.de/


Der Event wurde angelegt am [2018-11-25 22:10:54] durch Profil Autor, zuletzt geändert [2018-11-25 22:12:32] durch Profil letzter Editor

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