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Veranstaltungsart: Konzert/Veranstaltung

Eventeintrag OK Mi. 14. Apr. 2027, 20:00 | Konzert/Veranstaltung

Titel: Ernesto Hermoza y Maria Elena Pacheco (Peru)
Veranstalter: Kulturamt Stadt Kempen [Martin Klapheck]
Programm: Afro-peruanische Musik & Criolla
  
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Ernesto Hermoza y Maria Elena Pacheco (Peru)
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Ernesto Hermoza y Maria Elena Pacheco (Peru)

Maria Elena Pacheco y Ernesto Hermoza sind virtuose Musiker, die eine Leidenschaft für die traditionellen Rhythmen Perus und deren spirituelle Bedeutung hegen. Das Duo hat bei ausgedehnten Tourneen in Peru, Europa, Argentinien und Kolumbien gespielt. Ihr Repertoire umfasst zwei wichtige Stilrichtungen peruanischer Musik: Criolla und afro-peruanische Musik. 

In vielen Teilen der Welt wird peruanische Musik oft mit der Kultur der indigenen Andenvölker in Verbindung gebracht. In der Hauptstadt Lima und der vorgelagerten Hafenstadt Callao lebt jedoch fast ein Drittel der Bevölkerung Perus und dieses urbane Umfeld ist wichtiger Motor für die Kreolisierung der heutigen peruanischen Bevölkerung, die sich in der »Cultura Criolla« (die kreolische Kultur) ausdrückt. Dazu gehören Musik, Tanz und landestypische Gerichte genauso wie religiöse und weltliche Feste. Sie ist das Synonym für die eigene Identität und reicher Schatz an musikalischen Themen.
Eine andere Quelle der peruanischen Musik ist verbunden mit den Nachfahren afrikanischen Sklaven, die in das spanische Vizekönigreich verschleppt wurden. Sie stellen heute im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur eine verschwindend kleine Minderheit dar, haben jedoch einen großen Anteil an der Entstehung und Entwicklung der Musikkultur des Landes. Die sogenannten »Afroperuanos« (Mulatten, Zambos und Schwarze) leben hauptsächlich in zumeist vom Bergbau geprägten Ansiedlungen entlang der gesamten Pazifikküste. Unter den dortigen Bedingungen entwickelten sie ihre eigenständige, sich auf afrikanische Wurzeln gründende Musikkultur. Eine Praxis puristischer »afroperuanischer« Kultur existiert heutzutage nicht mehr. Es gibt nur noch einige wenige Bräuche, die zumeist verbunden sind mit katholischen Feiertagen wie in der Weihnachtszeit »La Danza de los Negritos« (Tanz der Heidenkinder) oder »Son de los Diablos« (Klang der Teufel), der während der Feierlichkeiten zum Fest »Corpus Christi« (Fronleichnam) aber auch während des Karnevals praktiziert wird. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts blühte die »Cultura Negra« wieder auf und war verbunden mit dem politischen Kampf für die Anerkennung der afroperuanischen Identität.

Maria Elena Pacheco erhielt Ihren ersten Violinunterricht von Ruth Sereque, Yolanda Kromberger und Enrique Costa. Ihr Studium absolvierte sie bei Professor Lukas David an der Musikhochschule Detmold in Deutschland. Sie spielte als Mitglied des Tibor Varga Kammerorchesters in Detmold und dann für acht Jahre in einer Festanstellung an der „Nordwestdeutschen Philharmonie Herford“.  
Zurück in Peru nahm sie den Posten als Stimmführerin der zweiten Geigen des „Orquesta Sinfonica Nacional“ (OSN) an. Seit dem tritt sie als Solistin mit dem OSN auf, wie auch mit anderen peruanischen Orchestern wie dem „Orquesta Ciudad de los Reyes“, dem „Orquesta Nacional de Trujillo“ und dem „Orquesta de Piura“. Sie ist zudem als Dozentin der „Universidad Peruana de Ciencias Aplicadas“ und der Universidad San Ignacio de Loyala“ tätig.
Regelmäßig widmet sie sich auch der Kammermusik, hat an zahlreichen internationalen Festivals in Lateinamerika und als Mitglied des James Last Orchesters über 30 Jahre regelmäßig an Tourneen in Europa teilgenommen. Seit vielen Jahren begleitet sie die berühmte afro-peruanische Sängerin Susana Baca auf Tourneen rund um die Welt. 
Sie hat die Solo CD „Nueva Sangre“ mit Violinen Musik aus den Anden aufgenommen und mit dem Gitarristen Ernesto Hermoza zwei CDs produziert: „Con Garbo y Picardia“ und „Que lisura“, mit afro-peruanischen Musik von der Küste für Violine und Gitarre.

Ernesto Hermoza begann seine musikalische Karriere 1991 als Autodidakt. In seinen von Leidenschaft geprägten Kompositionen mischt er Elemente von Jazz, Flamenco und Musik aus peruanischen Küstenregionen. 
Er komponierte und interpretierte die erste peruanische Flamenco-Symphonie. Die wichtigsten Flamenco-Schulen Perus stehen heute unter seiner Leitung und Verantwortung. Zudem wirkt er als Dirigent und Arrangeur für Cecilia Bracamonte und ihr Orchester.
Er arbeitete mit vielen weiteren Künstlern der peruanischen und internationalen Musikszene zusammen, wie Joaquin Sabina, Jorge Drexler, Eva Ayllon, Pedro Suarez-Vertiz, Micky Gonzales, Jean Pierre Magnet, Lucho Quequezana. Er trat auch bei zahlreichen Gitarrenfestivals in Peru auf und stand mit renommierten internationalen Künstlern auf der Bühne, u.a. mit Quincy Jones, Ralph Towner, Frank Bungarten, Marco Pereira und Diego El Cigala. 
Seit 2009 reist er mit der Sängerin Susana Baca auf Tourneen rund um den Globus. 
Er erhielt drei Latin Grammy Nominierungen und eine Goldene Schallplatte.
Bisher spielte bisher die Alben Vivencias, Entre dos Mares, Herencia Flamenca, Puerta del Sol ein und gemeinsam mit Maria Elena Pacheco Con Garbo y Picardia und Que lisura! und 2025 „Alma Jacarandosa“ - eine CD mit kreolischer Musik für Violine und Gitarre.

Maria Elena Pacheco - Violine
Ernesto Hermoza – Gitarre


externe Webseite www.facebook.com/congarboypicardia
externe Webseite www.instagram.com/duo_mariaelenayernesto/




Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
Anschrift:
D 47906 Kempen
Burgstr. 19

Externe Webseite www.kempen.de/C125757C00438AF1/html/5A789A23BDDD603AC1257893002E653C?opendocument&nid1=15313


Event angelegt am [2026-11-07 18:46:08] durch Profil Autor, zuletzt geändert [2026-11-07 18:46:08] durch Profil letzter Editor



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