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Kelly Thoma Duo (Griechenland)  Neue Lyra Klänge aus Kreta
KURZFRISTIGE BESETZUNGSÄNDERUNG: Leider ist Mayu Shviro kurzfristig erkrankt und kann aktuell nicht reisen und auftreten. Sie wird bei der Tour im Klangkosmos NRW im Januar 2026 durch Chrysanthi Gkika auf der Kemenche vertreten.
Kelly Thoma und Chrysanthi Gkika lernten sich im Labyrinth Musical Workshop auf Kreta kennen und arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Sie präsentieren ein Repertoire zeitgenössischer modaler Kompositionen von Kelly Thoma, gespielt auf Kemenche und Lyra, beeinflusst von verschiedenen Musiktraditionen der Welt und mit Schwerpunkt sowohl auf Improvisation als auch auf einem kreativen Umgang mit alten Klängen. Ihre Bögen interagieren durch ihre außergewöhnliche Virtuosität und Musikalität in einem magischen Tanz aus Melodien und Rhythmen.
Der Begriff „zeitgenössische modale Musik“ wurde von Ross Daly geprägt und beschreibt die Gesamtheit zeitgenössischer Kompositionen, die heute von Musikern geschaffen werden, die in verschiedenen modalen Traditionen arbeiten. Diese Musik ist die Fortsetzung des Verfahrens des modalen Komponierens aus einer sehr freien Perspektive und ist überhaupt nicht mit dem Ziel verbunden, „Traditionen zu bewahren“. Sie ist der zeitgenössische Ausdruck der Schönheit der Modalität, der phrasenorientierten nichtharmonischen Musik, die oft nichttemperierte Intervalle verwendet.
Kelly Thoma wurde 1978 in Piraeus in Griechenland geboren. Ab 1995 studierte sie Lyra bei Ross Daly auf Kreta und drei Jahre später nahm sie bereits an Konzerttourneen mit seinem Ensemble “Labyrinth” teil, die sie zu Konzerten in Europa, Asien, Australien und in die USA führte. Als Mitglied von „Labyrinth“ und dem Labyrinth Musical Workshop hatte sie die Gelegenheit, viele renommierte Musiker wie das Trio Chemirani, Ömer Erdoğdular, Derya Türkan, Zohar Fresco, Efrén López, Pedram Khavar Zamini, Dhruba Ghosh, Ballake Sissoko, Erdal Erzincan, Mehmet Erenler, Yurdal Tokcan, Mayu Shviro, Ustad Mohammed Rahim Khushnawaz und viele mehr kennenzulernen und mit ihnen zu spielen. Daraus entwickelte sie einen einzigartigen Klang und persönlichen Stil auf der Lyra sowie eine kreative Herangehensweise an traditionelle Musik. Sie nimmt an den meisten Projekten von Ross Dalys teil und ist seit 2008 Mitglied des Tokso Folk String Quartet mit Anne Hytta, Eleonore Billy und Sigrun Eng, die von nordischen Traditionen inspirierte Musik erforschen und kreieren. Mit Ross Daly ist sie in der Carnegie Hall, im Theatre de la Ville in Paris, in der Queen Elizabeth Hall, im San Francisco WMF, im Rainforest WMF, bei Womadelaide, im Festival tff Rudolstadt und an vielen anderen Orten auf der ganzen Welt aufgetreten. Sie hat drei Alben mit ihren eigenen Kompositionen veröffentlicht: Anamkhara (2009), 7Fish (2014) und „As Τhe Winds Die Down“ (2018) und hat die Abteilung für Englische Literatur der Universität Athen sowie die Tanzschule „Rallou Manou“ abgeschlossen.
Chrysanthi Gkika wurde in Athen geboren und kam schon früh mit griechischer Volksmusik und Volkstänzen in Berührung. Mit 13 Jahren begann sie, neben ihrem Studium der westlichen klassischen Musik und des Klaviers, die Lyra bei Stratis Psaradellis, Sokratis Sinopoulos und Derya Turkan zu studieren. 2014 setzte sie ihr Studium am Fachbereich Musik der Universität von Makedonien fort und spezialisierte sich auf das Lyra- und Kemenche-Spiel sowie auf griechische Volksmusik und Musik des östlichen Mittelmeerraums. Seitdem hat Chrysanthi mit renommierten Musikern und Ensembles aus Griechenland und international bei Konzerten und Studio-Aufnahmen zusammengearbeitet, darunter Ross Daly, Kudsi Erguner, George Kazantzis und das Nederlands Blazers Ensemble (NBE).
Kelly Thoma – Lyra Chrysanthi Gkika - Kemenche *)
* Chrysanthi Gkika vertritt kurzfristig die leider erkrankte Mayu Shviro
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